ALPENTOURISMUS

Schweiz & Frankreich – Wintersportorte: Guter Januar, Februar bleibt ungewiss
Auf der Grundlage seines Panels zur Analyse der Leistungen der Parahotellerie stellt Tourobs einen guten Start in die Wintersaison fest. Im Vergleich zur vergangenen Saison verzeichnet der Zeitraum vom 20. Dezember bis zum 25. Januar einen Anstieg von 3,2 %. Diese Feststellung bestätigt sich in Frankreich mit einer Saison 2025/26, die einen dynamischen Januar verzeichnet. Er knüpft an den Erfolg der Feiertage zum Jahresende an und bestätigt die Attraktivität der französischen Bergregionen trotz wirtschaftlicher und klimatischer Herausforderungen. Branchenexperten bleiben jedoch vorsichtig: Die Buchungen für den für die Rentabilität entscheidenden Februar ziehen nur langsam an. >>MEHR ERFAHREN

Alpine Arc – Wintersport neu gedacht: Hightech statt Rückzug
Der Klimawandel setzt dem Wintersport zunehmend zu – doch Aufgeben ist keine Option. Der Artikel zeigt, wie Technologie und Innovation helfen können, Skigebiete zukunftsfähig zu machen: energieeffizientere Beschneiung, KI‑gestützte Lawinenwarnsysteme, digitale Skilehrer und intelligentes Schneemanagement senken den Ressourcenverbrauch deutlich. Gleichzeitig entwickeln sich alpine Regionen zu Laboren der Energiewende, etwa durch Solarzellen, Windkraft und Wasserkraft direkt vor Ort. Die Botschaft ist klar: Der Wintersport der Zukunft ist höher gelegen, technologisch vernetzt und deutlich nachhaltiger. >> MEHR ERFAHREN

Schweiz – Einige Skigebiete in Graubünden leiden unter Schneemangel
Auf der Bündner Seite scheint die Lage etwas weniger günstig zu sein und Schneearmut setzt den Bündner Skigebieten zu. Erstmals seit zwei Jahren beantragen mehrere Tourismusbetriebe wieder Kurzarbeit. Besonders in Gastronomiebetrieben auf Skipisten in Mittelbünden und der Surselva sind die Auswirkungen spürbar. >> MEHR ERFAHREN

Frankreich – Winterferien in den Bergen sind beliebt, mit oder ohne Skifahren.
Laut dem Barometer „Odalys/Discurv 2025-2026“, der auf einer Umfrage unter 1’000 Personen basiert, schätzen die Französinnen und Franzosen Winterurlaube in den Bergen in grossem Masse. 78 % haben die Berge bereits in ihrer Kindheit kennengelernt, aber nur 38 % werden diesen Winter dort ihre Ferien verbringen. Darunter sind 28 % Nicht-Skifahrer, die vom Wandern (63 %), der Gastronomie (55 %) und der Entspannung (43 %) angezogen werden. 80 % der Befragten loben die Einrichtungen und die Atmosphäre der Skigebiete. Sie befürworten insbesondere die Diversifizierung der Aktivitäten abseits der Piste sowie Umweltmassnahmen (nachhaltiger Verkehr 50 %, Biodiversität 49 %). >> MEHR ERFAHREN

HOTELLERIE

International & Schweiz – Expedia dringt still und leise in den Hotelmarkt vor
Expedia, in Europa lange als diskret wahrgenommen, verfolgt eine neue, offensive Strategie, um gegenüber Booking.com Marktanteile zu gewinnen. Durch direkte Partnerschaften mit Hotels, leistungsstarke Technologien und einen auf Kundenbindung ausgerichteten Ansatz will das Unternehmen unabhängige Betriebe gewinnen und ihnen mehr Kontrolle über ihren Vertrieb ermöglichen. Was bedeutet das für das Wallis?

  • Vertriebskanäle diversifizieren: Es ist entscheidend, sich nicht auf eine einzige OTA (Online Travel Agency) zu verlassen. Die Zusammenarbeit mit mehreren Plattformen kann Risiken minimieren und den Kundenkreis erweitern.
  • Unabhängigkeit stärken: Lösungen nutzen, die Hoteliers mehr Freiheit geben, insbesondere bei der Steuerung von Preisen und Verfügbarkeiten.
  • In Kundenbindung investieren: Bonusprogramme und personalisierte Angebote sind wirksame Instrumente, um Stammgäste zu gewinnen.

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International & Schweiz – Wie wählt KI die Hotels aus, die sie empfiehlt?
Immer mehr Reisende nutzen dialogbasierte KI-Systeme für ihre Reiseplanung. Laut Gartner könnte der organische Traffic auf Markenwebsites bis 2028 um 50 % zurückgehen. Die Studie von Cloudbeds zu ChatGPT, Gemini und Perplexity zeigt auf, welche Hebel die Auffindbarkeit beeinflussen und welche Strategien notwendig sind, um sich an diese Entwicklung anzupassen. >> MEHR ERFAHREN

Schweiz – Rückblick auf 20 Jahre digitale Entwicklung der Walliser Hotels
Tourobs hat kürzlich die Ergebnisse einer Studie von Prof. Roland Schegg veröffentlicht, der die digitale Entwicklung von fast 400 Walliser Hotels zwischen 2000 und 2025 verfolgt hat. Die gewonnenen Erkenntnisse sind aufschlussreich und wegweisend für die Zukunft. >> MEHR ERFAHREN

Woman using VR headset outdoors, exploring virtual reality under a clear blue sky.

International & Schweiz – Junge Reisende: 2026 zieht es sie vermehrt in diskretere Reiseziele
Die Ergebnisse des KAYAK-Berichts „What the Future 2026“ stehen in besonderem Einklang mit den Stärken des Wallis: Die Generation Z und die Millennials wenden sich von stark medial präsentierten Reisezielen ab und bevorzugen ruhigere, günstigere Orte, die in sozialen Netzwerken noch wenig sichtbar sind. Die Studie hebt zudem die wachsende Bedeutung von KI in der Reiseplanung hervor, die mittlerweile als verlässlicher gilt als persönliche Empfehlungen. Dieser zunehmende Einfluss von KI eröffnet den Akteuren im Wallis neue Möglichkeiten hinsichtlich Sichtbarkeit und personalisierter Erlebnisse. Es ist ein starkes Signal für Reiseziele, die auf Ruhe, Zugänglichkeit und die Qualität der Erlebnisse setzen, statt auf Überinszenierung. >> MEHR ERFAHREN (auf Englisch)

Derselbe Bericht zeigt, dass 34% der französischen Reisenden bei hochgradig personalisierten Empfehlungen eher auf KI als auf ihre Verwandten vertrauen und den Massentourismus zugunsten ungewöhnlicherer Reiseziele meiden. >> MEHR ERFAHREN (auf Franzözisch)

TRENDS

International & Schweiz – Blended Travel & JOMO: Reisende haben ihre Prioritäten in 2025 neu definiert
Grosse Studien von Hilton, Marriott und Expedia zeigen einen deutlichen Wandel: Bis 2025 suchen Reisende sowohl mehr Flexibilität als auch mehr Ruhe. Dieser Trend ist geprägt von „Blended Travel“, das Arbeit und Freizeit in einer einzigen Reise verbindet, und „JOMO – Joy of Missing Out“, der Freude am Entschleunigen und Abschalten. Besucher bevorzugen entspannende, abgeschiedene Orte, die Konzentration fördern, und wünschen sich gleichzeitig eine Infrastruktur, die für mobiles Arbeiten geeignet ist. Dieses Bedürfnis nach Ausgewogenheit, das heute als „Work-Life-Fit“ gilt, veranlasst Unterkünfte dazu, leistungsstarke Konnektivität mit ruhigen, minimalistischen oder naturnahen Bereichen zu verbinden. Für Tourismusanbieter im Wallis eröffnen diese Trends neue Ansätze: besser ausgestattete Arbeitsbereiche anbieten, ruhige Zonen gezielt aufwerten, einfache, aber erholsame Erlebnisse schaffen oder Aufenthalte entwickeln, die sanftes Reisen mit abenteuerlichen „Bravecations“ kombinieren (Erlebnisse, bei denen Gäste ihre Komfortzone verlassen und etwas Wagemut beweisen müssen). >> MEHR ERFAHREN

GOVERNANCE & INSTITUTIONEN

Schweiz – Wege zur Anpassung des Tourismus an den Klimawandel
Der Rückblick auf das letzte Schweizer Tourismus Forum (TFS), das Ende November vom SECO veranstaltet wurde, ist jetzt online verfügbar. Anhand von Beispielen aus Pilotprojekten, Workshop-Präsentationen und Podiumsdiskussionen wird deutlich: Der Klimawandel stellt den Schweizer Tourismus zwar vor grosse Herausforderungen, eröffnet aber auch neue Chancen. Die Präsentationen der eingeladenen Referenten und der verschiedenen Workshops sowie die Videos der Veranstaltung sind hier verfügbar. >> MEHR ERFAHREN

Schweiz – Walliser Tourismusdestinationen: Nehmen Sie an einer internationalen Vergleichsstudie teil!
Das Institut für Tourismus der HES-SO Valais-Wallis lanciert eine internationale Vergleichsstudie zur digitalen Reife von Tourismusdestinationen in der Schweiz, Österreich und Frankreich. Diese knüpft an die seit 2015 in der Schweiz durchgeführte Referenzstudie an. Die neuesten Ergebnisse finden Sie hier: 🔗 Schweizer Studie 2025.

Mit der Beantwortung des Fragebogens leisten Sie einen Beitrag zu einer Referenzstudie, die aufzeigt, wo Ihre Destination im Hinblick auf zentrale digitale Herausforderungen steht. Zudem erhalten Sie einen Benchmark, um Ihre Praktiken mit jenen von Destinationen aus der Schweiz, Frankreich und Österreich zu vergleichen, sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse und konkrete Handlungsempfehlungen auf Basis bewährter Best Practices. >> LINK ZUM FRAGEBOGEN

Hinweis

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