ALPENTOURISMUS & AKTIVITÄTEN

Skifahren erfindet sich jenseits des Schnees neu

Angesichts der zunehmenden Unsicherheit hinsichtlich der Schneelage probieren einige Skigebiete neue Ansätze aus: Elektroski auf trockenem Gelände, Rollski, Sommerbiathlon, forstwirtschaftliche Massnahmen zur Erhaltung der Schneedecke oder auch Strategien zur touristischen Diversifizierung. Von Frankreich bis nach Québec wird die Anpassung an den Klimawandel zu einer zentralen Herausforderung für die Bergregionen. >> MEHR ERFAHREN

Barrierefreiheit wird zum Massstab für touristische Qualität

Bei den «Trophées du Tourisme Accessible 2026 (FR)» wurden mehrere vorbildliche Initiativen im Bereich der Inklusion ausgezeichnet. Prämiert wurden Unterkünfte, Kulturstätten, Tourismusbüros und Freizeiteinrichtungen, die sich für die Aufnahme von Menschen mit Behinderungen engagieren. Reiseziele, die ihre Infrastruktur, Dienstleistungen und Erlebnisse für alle Zielgruppen konzipieren, stärken damit gleichzeitig ihre Attraktivität, ihre Gastfreundschaft und ihre gesellschaftliche Verantwortung. >> MEHR ERFAHREN

Abenteuer- und Outdoor-Tourismus vor der Herausforderung der Inklusion von Frauen

Obwohl Frauen einen grossen Teil der touristischen Entscheidungen beeinflussen und der Abenteuertourismus ein starkes Wachstum verzeichnet, sind sie bei vielen Outdoor-Aktivitäten nach wie vor unterrepräsentiert. Es bestehen weiterhin mehrere Hindernisse, insbesondere Stereotypen, der Mangel an weiblichen Vorbildern, Sicherheitsbedenken sowie bestimmte organisatorische oder materielle Barrieren. Für Reiseziele und Outdoor-Anbieter stellt die bessere Berücksichtigung der spezifischen Erwartungen und Bedürfnisse von Frauen sowohl eine Herausforderung der Inklusion als auch eine Entwicklungsmöglichkeit dar. >> MEHR ERFAHREN

Und ein Beispiel: >> MEHR ERFAHREN

TRENDS & DIGITAL

Auf dem Weg zu einer neuen Tourismusgeografie und der «Coolcation» im Sommer

Der Sommer 2026 bestätigt eine tiefgreifende Neuordnung der Touristenströme. Unter dem Einfluss wiederholter Hitzewellen gewinnen kühle Reiseziele an Attraktivität: Die Küste des Ärmelkanals, die Bretagne und Bergdestinationen verzeichnen starke Zuwächse, während bestimmte traditionell beliebte Reiseziele mit einem Rückgang der Besucherzahlen konfrontiert sind. Angebote, die auf kühle Temperaturen, Naturräume und Ganzjahrestourismus ausgerichtet sind, erweisen sich zunehmend als strukturelle Vorteile und nicht mehr nur als einfache Sommeralternativen. >> MEHR ERFAHREN

Die gleiche Neudefinition der Ferienlandschaft wurde auch von Schweiz Tourismus festgestellt. >> MEHR ERFAHREN

Dieser Trend zur «Coolcation» spiegelt eine nachhaltige Entwicklung der touristischen Präferenzen wider, bei der der klimatische Komfort zu einem wichtigen Auswahlkriterium wird. >> MEHR ERFAHREN

Laut einer für Dertour Suisse durchgeführten Studie hat bereits mehr als jeder zweite Schweizer seine Ferien aufgrund der steigenden Sommertemperaturen angepasst oder plant, dies zu tun. Auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis nach wie vor das wichtigste Entscheidungskriterium ist, beeinflussen Hitzewellen zunehmend den Reisezeitraum, das Reiseziel und die Erwartungen der Reisenden, insbesondere bei den jüngeren Generationen. >> MEHR ERFAHREN

Stärker verankerte und verantwortungsvollere Strategien

Angesichts des heiklen Gleichgewichts zwischen touristischer Attraktivität und Umweltschutz hat die kanadische Destination Banff eine Strategie entwickelt, die auf verantwortungsvollem Tourismus, der Einbindung der lokalen Bevölkerung sowie dem Einsatz von Daten und künstlicher Intelligenz basiert, um die Besucherströme und die Ressourcen der Region besser zu steuern. Über 2’000 Einwohner wurden in diese Überlegungen einbezogen, die von der Prämisse ausgehen, dass die Zukunft von Tourismusdestinationen nicht mehr nur vom Wachstum der Besucherzahlen abhängt, sondern von ihrer Fähigkeit, wirtschaftliche Entwicklung, soziale Akzeptanz und den Schutz der natürlichen Ressourcen in Einklang zu bringen. >> MEHR ERFAHREN

Es ist derselbe Wille, die touristische Entwicklung gemeinsam mit der lokalen Gemeinschaft zu gestalten, der die mexikanische Regierung bei ihrer neuen, auf gemeinschaftsbasiertem Tourismus beruhenden Strategie geleitet hat. >> MEHR ERFAHREN

Bildquelle: panuwat – Adobe Stock

Online-Bewertungen und eine Wirtschaft des Vertrauens

Gastfreundschaft beschränkt sich nicht auf ein Lächeln an der Rezeption, und jeder im Internet veröffentlichte Kommentar kann eine wertvolle Informationsquelle über die Erfahrungen der Besucher darstellen. Ein von Innotour finanziertes Projekt nutzt künstliche Intelligenz und Datenanalyse, um diese Erfahrungsberichte auszuwerten, die Hebel zu identifizieren, die aus Sicht der Kunden den Unterschied ausmachen, und die Attraktivität der Reiseziele nachhaltig zu stärken. In einem Webinar erfahren Sie >> MEHR DARÜBER.

Aber wenn Online-Bewertungen von Dienstleitern oder Destination genutzt werden können, vertrauen die Touristen tatsächlich darauf? Eine aktuelle Studie zeigt, dass europäische Reisende sorgfältig auswählen, wem sie ihr Vertrauen schenken. Während Empfehlungen von Angehörigen nach wie vor als glaubwürdigste Referenz gelten, tun sich KI-Tools noch schwer, voll und ganz zu überzeugen. In einer zunehmend digitalisierten Tourismusbranche scheint die Fähigkeit, Vertrauen zu wecken, mittlerweile ein entscheidender Wettbewerbsfaktor zu sein. >> MEHR ERFAHREN

BEHERBERGUNG

Airbnb treibt seine Offensive im Hotelgewerbe voran

Mit der Einstellung von Pepijn Rijvers, dem ehemaligen Geschäftsführer von Booking.com und TripAdvisor, untermauert Airbnb seine Ambitionen in der Hotellerie. Die Grenzen zwischen alternativen Unterkünften, Hotels und Buchungsplattformen verschwimmen zunehmend. Für Hoteliers eröffnet diese Entwicklung neue Vertriebskanäle und verschärft den Wettbewerb zwischen den Plattformen. Was die Kunden betrifft, so könnten sie schnell von einigen Ökosystemen überzeugt werden, die Unterkünfte, Aktivitäten, Transport und Dienstleistungen in einer einzigen Benutzeroberfläche bündeln können. >> MEHR ERFAHREN

Kurzzeitvermietung: eines der Themen zum Semesterbeginn

Am 19. September dieses Jahres organisierte der Schweizer Verband für Kurzzeitvermietung – Swiss Short Term Rental Association – an der Fachhochschule Olten die erste nationale Konferenz für Fachleute aus der Kurzzeitvermietungsbranche. >> MEHR ERFAHREN
Bei dieser Gelegenheit präsentierte Prof. Marc K. Peter die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Studie unter Branchenakteuren, welche Einblicke in ihre Geschäftstätigkeit, ihre Vermarktungsstrategien, ihren Einsatz von Technologien, ihre regulatorische Situation und ihre Zukunftspläne gab. >> MEHR ERFAHREN

Gleichzeitig fordert der Dachverband HotellerieSuisse in einer neuen Stellungnahme zu diesem Thema von den kommerziellen Anbietern von Kurzzeitvermietungen klare Rahmenbedingungen, Transparenz und mehr Verantwortungsbewusstsein. >> MEHR ERFAHREN

Touristische Beherbergung von Januar bis Juli 2026 und Parahotellerie

Im Juli 2026 verzeichnete die Schweizer Hotellerie 5,0 Mio. Logiernächte, 0,5 % mehr als im Vorjahresmonat. Während die inländische Nachfrage um 3,9 % auf 2,3 Mio. Logiernächte zunahm, gingen die Übernachtungen ausländischer Gäste um 2,4 % auf 2,6 Mio. zurück. Von Januar bis Juli wurden insgesamt 25,3 Mio. Logiernächte registriert, ein Rückgang von 0,5 %. Dabei sank die ausländische Nachfrage um 2,1 %, während die Logiernächte der Schweizer Gäste um 1,3 % stiegen. >> MEHR ERFAHREN
Was die Parahotellerie betrifft, so zeigen die für das zweite Quartal 2026 veröffentlichten Zahlen 3,9 Mio. Übernachtungen, von denen 68 % auf Schweizer Gäste entfallen. Den grössten Anteil an diesen Übernachtungen hatten die Campingplätze (1,6 Mio. Übernachtungen im zweiten Quartal), gefolgt von Gemeinschaftsunterkünften (1,3 Mio.) und kommerziell betriebenen Ferienwohnungen (985’000 Übernachtungen). >> MEHR ERFAHREN

Bund will Meldewesen in der Beherbergung digitalisieren

Der Bund plant, das Meldewesen in der Schweizer Beherbergung schweizweit zu digitalisieren. Künftig sollen Beherbergungsbetriebe die Daten ausländischer Gäste elektronisch und ohne deren Unterschrift an die zuständigen kantonalen Behörden übermitteln können. Ziel ist es, den administrativen Aufwand zu reduzieren und insbesondere den Check-in-Prozess zu vereinfachen. Die nationale digitale Lösung soll über die Plattform EasyGov bereitgestellt werden, wobei Kantone mit bestehenden digitalen Meldesystemen diese weiterhin nutzen können. Die Umsetzung bleibt Aufgabe der Kantone. Die Vernehmlassung zur entsprechenden Verordnungsänderung läuft bis zum 27. November 2026. >> MEHR ERFAHREN

OUTGOING

Fünf wichtigste Antworten zum Reisejahr 2026

Der Schweizer Reise-Verband (SRV) erwartet für 2026 einen Umsatzrückgang von 5 bis 10 %, nachdem der Branchenumsatz 2025 noch um rund 5 % gestiegen war. Als Belastungsfaktoren werden insbesondere geopolitische Spannungen, der Iran-Krieg und ein schwächeres Last-Minute-Geschäft genannt. Die Reiselust bleibt jedoch hoch: 84 % der von Allianz Partners Befragten planten 2026 Sommerferien. Gefragt sind weiterhin Spanien, Griechenland und die Türkei, während auch Coolcations und der Balkan an Bedeutung gewinnen. USA-Reisen verzeichnen gegenüber 2025 einen weiteren Rückgang von rund 20 %. Für Herbst 2026 und Winter 2026/27 berichtet der SRV bereits wieder von steigenden Buchungseingängen. >> MEHR ERFAHREN

 

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