ALPENTOURISMUS & TRENDS
International – Wellness- und Spa-Tourismus
Das Spa, das neue Après-Ski für Männer
Vorbei sind die Zeiten, in denen sich das Après-Ski für Männer auf Bars beschränkte. Skifahrer strömen heute zur Muskelregeneration in Spas – in manchen Skigebieten nutzen bis zu 50 % der Gäste diese Angebote. Deep-Tissue-Massagen, Kältetherapie, Infrarotsaunen: ein eher leistungsorientierter Ansatz, der weniger auf Entspannung ausgerichtet ist. Das Spa entwickelt sich damit zu einem neuen strategischen Vorteil für den Alpentourismus. >>MEHR ERFAHREN
Vom nordischen Spa bis zum Rückzugsort mitten in der Natur: Die Revolution des Wellness-Tourismus
Der Aufstieg des Wellness-Sektors in Québec, der auf Naturerlebnissen, nordischen Bädern und immersiven Retreats basiert, verdeutlicht das wachsende Interesse von Reisenden an regenerierenden Erfahrungen. Dieser Trend widerspiegelt das Potenzial des Wallis: Thermalbäder, alpine Landschaften, entschleunigte Outdoor-Aktivitäten und eine beruhigende Atmosphäre bieten bereits jetzt ideale Voraussetzungen für diese Art von Aufenthalten. >> MEHR ERFAHREN
Illustration : @Valais/Wallis Promotion – Tam Berger
Frankreich – Das Wallis im Einklang mit den Wünschen der Franzosen für 2026
Die Analysen von Booking.com zeigt, dass französische Reisende dieses Jahr Kurztrips bevorzugen, die oft an verlängerten Wochenenden und Feiertagen geplant werden. So können sie häufiger verreisen, ohne mehr Urlaubstage zu verbrauchen. Dieser Trend zu kürzeren, flexibleren Reisen geht mit einer starken Nachfrage nach Individualisierung einher, bei der jede Reise die Leidenschaften, Wünsche und den Lebensstil des Reisenden widerspiegeln soll. Für das Wallis bieten diese Trends eine grosse Chance: Die Nähe, die gute Erreichbarkeit und die Vielfalt des Angebots ermöglichen es, eine französische Kundschaft anzulocken, die nach Kurzurlauben, massgeschneiderten Erlebnissen und authentischem Alpencharme sucht. Das Wallis kann so seine Stärken – Natur, Wellness, Gastronomie und Mikroabenteuer – nutzen, um sich zu einem idealen Reiseziel für intensive, personalisierte Kurztrips zu entwickeln. >>MEHR ERFAHREN
Und genau das, wonach alle Reisenden im Jahr 2026 suchen werden: Natur, Nähe und Authentizität
Die Suche nach Natur, Nähe und Authentizität etabliert sich als zentraler Antrieb des Reisens. Seine unberührten Landschaften, charaktervollen Dörfer, lokalen Produzenten und Outdoor-Erlebnisse machen das Wallis zu einem idealen Gebiet für einen entschleunigten, menschlicheren und stärker verwurzelten Tourismus. In einer Welt, in der man Massentourismus und Fernreisen entflieht, dürfte das Wallis ganz natürlich zu einem bevorzugten Reiseziel werden, um die Region wirklich zu erleben, anstatt sie nur zu besuchen. >> MEHR ERFAHREN
FAKTEN & ZAHLEN
Suisse – Bilanz der touristischen Beherbergung 2025
Im Anschluss an die Veröffentlichung der Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) zur touristischen Beherbergung in der Schweiz im Jahr 2025 finden Sie in unserer neuesten Publikation einen Schwerpunkt zu den Walliser Ergebnissen. >> MEHR ERFAHREN
International – TUI erziel im ersten Quartal 2026 das beste Ergebnis seiner Geschichte
Der Reisekonzern TUI Group hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 das beste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte erzielt. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) stieg auf 77,1 Mio. Euro (gegenüber 50,9 Mio. Euro im Vorjahr), während der Umsatz mit 4,9 Mrd. Euro stabil blieb. Insgesamt entschieden sich 7,1 Millionen Reisende für TUI, was einem Anstieg von 2,2% entspricht. Wachstumstreiber war insbesondere das Segment der dynamischen Pauschalreisen, das um 8% zulegte. Der Bereich «Holiday Experiences» (Hotels & Resorts, Cruises und TUI Musement) steigerte sein bereinigtes EBIT um 8,9% auf 213,7 Mio. Euro. Das Segment Kreuzfahrten verzeichnete eine bemerkenswerte Performance mit einer Auslastung von 98% und einer Steigerung des operativen Ergebnisses um mehr als 70%. Der Hotelbereich erreichte eine durchschnittliche Auslastung von 81%. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet TUI ein Umsatzwachstum von 2–4% sowie eine weitere Verbesserung des operativen Ergebnisses. >> MEHR ERFAHREN
BEHERBUNG – HOTELLERIE
International & Schweiz – Nachhaltigkeit gewinnt bei der Wahl von Ferienunterkünften an Bedeutung
Eine Umfrage von Interhome aus dem Jahr 2025 zeigt, dass 76,8% der Reisenden Nachhaltigkeit als wichtiges Kriterium bei der Wahl ihrer Ferienunterkunft betrachten. Klassische Faktoren wie Preis, Lage oder Grösse bleiben zwar prioritär, doch Gäste achten zunehmend auf konkrete Umweltmassnahmen. Besonders gefragt sind sichtbare und einfache Massnahmen wie klar organisierte Abfalltrennung, energieeffiziente Geräte, gute Isolation oder Installationen zur Reduktion des Wasserverbrauchs. Für alpine Destinationen bestätigt dieser Trend, dass Nachhaltigkeit zu einem Wettbewerbsfaktor wird. Die Integration ökologischer Lösungen ohne Komforteinbussen kann die Attraktivität des Beherbergungsangebots, insbesondere in der Parahotellerie, weiter stärken. >> MEHR ERFAHREN
Zwei kürzlich von Hotel Inside veröffentlichte Berichte bieten eine detaillierte Analyse des Kundendatenmanagements in der Hotellerie. Kaum eine andere Branche verfügt über einen solchen Datenreichtum zu ihren Kunden, Prozessen und ihrer wirtschaftlichen Leistung. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass nicht die Datenmenge, sondern die Qualität der darauf basierenden Entscheidungen über den Erfolg eines Hotels entscheidet. Der Autor geht daher einer zentralen Frage nach: Welche Daten sind für die Entscheidungsfindung relevant und wie lassen sie sich in eine tragfähige Zukunft übersetzen?>> MEHR ERFAHREN
GOVERNANCE & INSTITUTIONNELLES
Schweiz – Wie soll touristische Gästebetreuung organisiert werden?
In Moosalp im Oberwallis haben sich die Informationsgewohnheiten der Besucher stark verändert, wodurch der traditionelle Gästeempfang in Frage gestellt wurde. Der Ort hat deshalb eine digitale App eingeführt, über die Gäste rund um die Uhr Informationen abrufen, Tickets kaufen und auch ausserhalb der Destination mit dem lokalen Angebot verbunden bleiben können. Diese hybride Lösung – eine Kombination aus persönlichem Kontakt und digitalen Tools – zeigt neue Wege der Gästebetreuung und -bindung auf. Das von Digitourism unterstützte Projekt könnte als Modell für weitere Walliser Regionen dienen. >> MEHR ERFAHREN
Angesichts drastisch sinkender Besucherzahlen – ein Rückgang um 80 % innerhalb von zehn Jahren – hat der Wirtschaftsförderungsverein Nordwaadt beschlossen, das Informationsbüro in Yverdon zu schliessen. Der Fokus liegt nun auf einem Netz von 80 Informationsstellen an touristischen Standorten im Nordvaud. Die freigewordenen Ressourcen werden für die Tourismuswerbung in der Deutschschweiz und den Nachbarländern eingesetzt. Diese Entwicklung bedeutet keinen Attraktivitätsverlust der Region, denn die Besucherzahlen steigen insgesamt, sondern spiegelt veränderte Nutzungsgewohnheiten wider.>> MEHR ERFAHREN
Die Stadt Paris hat im Jahr 2025 die gleiche Massnahme ergriffen und ihre letzte Touristeninformation geschlossen. An dessen Stelle treten telefonische Concierge-Dienste sowie zahlreiche dezentrale Informationsstellen in Geschäften und Kiosken.
Schweiz – Wiederbelebung eines Reiseziels nach einer Tragödie: Was Sport (wirklich) leisten kann
Crans-Montana startet nach der Neujahrstragödie eine behutsame Wiederbelebung. Im Vordergrund stehen Trauer, Transparenz und konkrete Massnahmen zur Wiederherstellung des Vertrauens. Sport kann nichts ungeschehen machen, doch bevorstehende Grossveranstaltungen helfen dem Ort, in einem Geist der Zurückhaltung und des Respekts wieder zu einem gemeinsamen Rhythmus zu finden. >> MEHR ERFAHREN
International – Besucherlenkung: Wie weit darf man gehen?
Auf der Insel Madeira haben die Behörden beschlossen, den Zugang zu Wanderwegen kostenpflichtig zu machen und stärker zu regulieren. Ziel ist es, Besucherströme zu steuern und stark frequentierte Routen zu schützen. Diese Entwicklung zeigt, wie einige Reiseziele ihre Strategien angesichts steigender Besucherzahlen anpassen. >> MEHR ERFAHREN
Suisse – Regional Tourism Alliance: Nachfolge von Damian Constantin
Nach sechs Jahren an der Spitze der RTA, dem Verband der Direktorinnen und Direktoren der 13 regionalen Tourismusorganisationen der Schweiz, übergibt Damian Constantin, Direktor von Valais/Wallis Promotion, das Präsidium. Ab April übernehmen Pascale Berclaz, Direktorin von Made in Bern, und Thomas Wüthrich, Direktor von Zürich Tourismus, die Co-Präsidentschaft. >> MEHR ERFAHREN
UMFRAGE
Leben in den Berggebieten – Eine Studie zu Haupt- und Zweitwohnsitzen im Wallis
In einer sich wandelnden Berggesellschaft und angesichts vielfältiger raumbezogener Herausforderungen untersucht diese Studie das Zusammenleben von Personen mit Haupt- und Zweitwohnsitz im Wallis.
Ein Fragebogen richtet sich an im Wallis ansässige Personen – entweder mit Hauptwohnsitz (dauerhaft in einer Gemeinde gemeldet) oder mit Zweitwohnsitz (für Freizeit oder Ferien, mit Hauptwohnsitz in einer anderen Walliser Gemeinde, in einem anderen Schweizer Kanton oder im Ausland). Ziel ist es, die verschiedenen Dimensionen des Zusammenlebens sichtbar zu machen.
Dieses Thema betrifft auch Sie. Ihre Meinung zählt. Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit (ca. 15 Minuten), um diesen anonymen Fragebogen auszufüllen. >> LINK ZUM FRAGEBOGEN

Hinweis
Tourobs stützt sich bei seinem Monitoring auf eine Vielzahl von Quellen. Einige dieser Quellen sind nicht frei zugänglich, daher kann der Zugriff auf einzelne Artikel im Newsletter eingeschränkt sein.
