ALPINTOURISMUS & AKTIVITÄTEN

40 Millionen für einen Neuanfang: Wenn grosse Skigebiete in die Offensive gehen
Das grösste Skigebiet Nordamerikas kündigt ein umfangreiches Modernisierungsprogramm an, das darauf abzielt, die Infrastruktur zu modernisieren und das Kundenerlebnis zu verbessern. Gezielte Investitionen, eine Aufwertung des Angebots und die Anpassung an die neuen Erwartungen der Skifahrer: Diese Strategie verdeutlicht die rasante Entwicklung des Geschäftsmodells grosser Bergdestinationen. Ein starkes Signal für die alpinen Destinationen, wo die Frage nach Investitionen, internationaler Wettbewerbsfähigkeit und der Wertschöpfung der Skigebiete mehr denn je im Mittelpunkt steht. >> MEHR ERFAHREN

Zugang zu den Bergen ohne Auto: eine zentrale Herausforderung für die alpinen Destinationen
Eine aktuelle französische Studie analysiert, warum und wie bestimmte Nutzer alpiner Freizeitangebote darauf verzichten, mit dem Auto zu den Berggebieten zu fahren. Ausgehend von Lebensverläufen zeigt die Studie die Hebel, aber auch die Grenzen der sanften Mobilität im Bergtourismus auf. Ein interessanter Einblick für alpine Reiseziele, die mit dem Druck des Autoverkehrs, der Akzeptanz des Tourismus und der Notwendigkeit konfrontiert sind, die nachhaltige Erreichbarkeit von Tourismus- und Freizeiteinrichtungen neu zu überdenken. >> MEHR ERFAHREN

TRENDS & DIGITAL

Wer sind die Touristen von morgen?
Die Schweizer Bevölkerung altert, das ist nichts Neues. Doch in diesem Podcast von Connect Switzerland spricht Veronica Weisser, Ökonomin und Demografin, über die absehbaren Folgen für den Tourismus, insbesondere darüber, dass die über 65-Jährigen zur wichtigsten Zielgruppe werden, aber auch darüber, dass der Personalmangel, der in der Tourismusbranche bereits spürbar ist, eine grosse Herausforderung bleiben wird. >> MEHR ERFAHREN

Die “Golden Agers”, ein strategischer Hebel
Was zeichnet diese wichtige Kundengruppe aus? Sie planen früher, reisen länger, ausserhalb der Hochsaison und investieren mehr in Qualität. Eine aktuelle Analyse zeigt klare Erwartungen in Bezug auf Komfort, Erlebnisse und Sicherheit, Stärken, über die das Wallis reichlich verfügt. Eine grosse Chance für die alpinen Destinationen, ihre Attraktivität im Herbst und im Frühling zu stärken und gleichzeitig die Wertschöpfung pro Besucher zu steigern. >> MEHR  ERFAHREN

Datenbasierte Preisoptimierung wird zum Wettbewerbsfaktor im US-Tourismus
Im stark umkämpften US-Reisemarkt setzen Tourismusunternehmen zunehmend auf automatisierte Datenauswertung, um ihre Preisstrategien zu optimieren. Mittels Web-Scraping werden in Echtzeit Flugpreise, Hotelraten und Angebote über verschiedene Buchungsplattformen hinweg analysiert. Ziel ist es, Preisunterschiede zu erkennen, Nachfrageentwicklungen zu verstehen und schneller auf Marktveränderungen zu reagieren. Die kontinuierliche Erhebung und Auswertung grosser Datenmengen ermöglicht präzisere Prognosen sowie eine bessere Abstimmung von Preisen und Angeboten auf Kundenbedürfnisse. Zudem werden vermehrt prädiktive Analysen eingesetzt, um saisonale Trends und Buchungsverhalten frühzeitig zu antizipieren. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung datengetriebener Entscheidungsprozesse im Tourismus. Für Destinationen und Anbieter zeigt sich, dass Wettbewerbsfähigkeit zunehmend von der Fähigkeit abhängt, Marktinformationen effizient zu nutzen und dynamisch zu reagieren. >> MEHR ERFAHREN

Daten und Digitalisierung stehen im Mittelpunkt der Überlegungen zur Zukunft des Schweizer Tourismus
Der jüngste Artikel von Tourobs bietet eine Zusammenfassung der Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das in den letzten vier Jahren auf nationaler Ebene von sechs Hochschulen des Landes durchgeführt wurde. Um diese Erkenntnisse zu verbreiten und vor allem zu diskutieren, findet am 26. und 27. Mai in Siders eine öffentliche Konferenz statt, die allen interessierten Akteuren offensteht. Gastredner, die bei Booking.com, Amazon Web Services (AWS) und MSC Cruises tätig sind, werden zudem ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen aus der Praxis teilen. >> MEHR ERFAHREN

KI und Sichtbarkeit der Reiseziele: eine zentrale Herausforderung
Wir wiederholen es noch einmal: Im Zeitalter der  generativen KI reicht es nicht mehr aus, im Internet präsent zu sein – man muss  auch von den KI-Tools, die Reisende nutzen, richtig verstanden, korrekt  dargestellt und empfohlen werden. Der Leitfaden zur Auffindbarkeit im Zeitalter der KI 2026 entschlüsselt die neuen Mechanismen der touristischen  Sichtbarkeit und schlägt konkrete Prioritäten für Reiseziele vor. Ein  strategischer Einblick, der für das Wallis besonders relevant ist, wo sich der  Wettbewerb zwischen den alpinen Reisezielen mittlerweile ebenso in  KI-Schnittstellen wie in klassischen Suchmaschinen abspielt. >> MEHR  ERFAHREN

Eine deutsche Perspektive auf das Thema
Der Deutscher Reiseverband (DRV) hat kürzlich ein Whitepaper mit dem Titel „Agentic AI und Sichtbarkeit in der Reisebranche“ veröffentlicht, das sich mit dieser Thematik befasst. Der Verband sieht Künstliche Intelligenz als zentralen Treiber für Veränderungen in der Reiseplanung. Immer mehr Reisende nutzen KI-gestützte Tools zur Inspiration, zum Vergleich und zur Entscheidungsfindung. Dadurch verschiebt sich die digitale Sichtbarkeit: Entscheidend ist künftig nicht mehr nur das Ranking in Suchmaschinen, sondern ob Angebote von KI-Systemen erkannt und empfohlen werden. Für Reiseunternehmen entstehen neue Anforderungen, insbesondere hinsichtlich strukturierter Daten, Schnittstellen und Echtzeitinformationen. Gleichzeitig zeigt sich, dass KI im Outgoing-Bereich bislang vor allem als Recherchetool genutzt wird: 75% der Befragten haben noch keinen Chatbot eingesetzt, während 47% Zweifel an der Verlässlichkeit äussern. Persönliche Beratung bleibt insbesondere bei komplexen Reisen zentral. >> MEHR ERFAHREN

GASTRONOMIE

Streetfood und regionale Produkte stehen im Frühling im Rampenlicht
Der Frühlingsbeginn, oder mancherorts bereits der Start in die Sommersaison, wird mit gastronomischen Veranstaltungen, Streetfood-Festivals (z. B. in Italien Reggio Calabria, Riccione, Pesaro oder Grossbritannien Suffolk) und Events rund um einzelne Produkte  wie Spargeln (Fiera dell’asparago e dei fiori, Sagra dell’Asparago) gewürdigt, und dies in verschiedenen europäischen Reisezielen. Die Schweiz schliesst sich diesem Trend an, beispielsweise mit den «Swiss Streetfood Awards», die Ende Mai in Basel stattfinden, nach Vorauswahlen in Winterthur, Bellinzona und Nyon. >> MEHR ERFAHREN

Auch  im Wallis stehen im Mai lokale Erzeugnisse im Rampenlicht: Saillon feiert die Spargeln  und die legendären «Caves Ouvertes» finden zum 20. Mal statt. All dies sind  Gelegenheiten, Einheimische und Besucher bei kulinarischen Entdeckungen,  regionalen Produkten und gemeinsamen Genüssen zusammenzubringen.

BEHERBERGUNG

Leichter Anstieg der Logiernächte zu Jahresbeginn 2026
Die Schweizer Hotellerie verzeichnete im Februar 2026 insgesamt 3,5 Millionen Logiernächte, was einem Wachstum von 2,9% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Sowohl die inländische (+3,2%) als auch die ausländische Nachfrage (+2,6%) entwickelten sich positiv. Für den Zeitraum Januar bis Februar ergibt sich ein Total von 6,7 Millionen Logiernächten. Dabei entfallen 3,5 Millionen auf inländische und 3,2 Millionen auf ausländische Gäste. Für Tourismusakteure im Wallis bestätigt dies die anhaltende Bedeutung einer ausgewogenen Bearbeitung von In- und Auslandsmärkten. >> MEHR ERFAHREN

GOVERNANCE & INSTITUTIONNELLES

Reiseziele stellen sich den Herausforderungen des Overtourismus und der gesellschaftlichen Akzeptanz des Tourismus
In den alpinen Reisezielen wird die Akzeptanz des Tourismus durch die lokale Bevölkerung zu einem strategischen Faktor für Nachhaltigkeit und Attraktivität, wie die in der Schweiz gestartete Kampagne «Travel with care. Leave with memories» zeigt. Der Schweizer Tourismusverband bietet ein neues, konkretes Instrumentarium an, um Spannungen vorzubeugen, den Dialog mit den Einwohnern zu stärken und die positiven Auswirkungen des Tourismus zu maximieren.  >> MEHR ERFAHREN
In Luzern wird eine Abgabe für Reisebusse erhoben, die in die Innenstadt fahren wollen, was zwar den gewünschten Effekt zu erzielen scheint, aber auch einige Fragen aufwirft. >> MEHR ERFAHREN
Anderswo in Europa starten Städte, die stärker von Touristenströmen und deren «Nebenwirkungen» betroffen sind, Initiativen, um ihre Besucher in das Abfallmanagement einzubeziehen oder sie zu nachhaltigerem Verhalten anzuregen, wie beispielsweise in Berlin oder in Kopenhagen. Einige gehen sogar noch radikaler vor und starten umgekehrte Marketingkampagnen, in denen sie Touristen nahelegen, ihre Stadt zu meiden… >> MEHR ERFAHREN

Fokus auf verantwortungsvolles Wachstum im Schweizer Tourismus
An der Fachveranstaltung «Connect Switzerland» in Zermatt diskutierten rund 1000 Branchenvertreter über die zukünftige Ausrichtung des Schweizer Tourismus. Im Zentrum stand die Frage, wie weiteres Wachstum nachhaltig gestaltet werden kann. Nach der positiven Entwicklung der Logiernächte im Vorjahr rückt für Schweiz Tourismus nicht mehr die reine Wachstumssteigerung in den Vordergrund, sondern ein verantwortungsvoller Umgang damit. Ziel ist es, touristische Entwicklung mit den Interessen der lokalen Bevölkerung und dem Schutz der natürlichen Ressourcen in Einklang zu bringen. >> MEHR ERFAHREN

Diese Veranstaltung knüpft an eine kürzlich vom Tourismusinstitut durchgeführte vergleichende Analyse an, in der untersucht wurde, inwieweit touristische Strategien, die auf Nachhaltigkeit, eine bessere Auslastung in der Nebensaison und eine Aufwertung des Angebots abzielen, mit den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort im Einklang stehen. >> MEHR ERFAHREN